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Island - Erneuerbare Energien im Überfluß Dr. Thyge Weller, fair energy
Kann es das geben, ein Land, dessen Strom ausschließlich durch erneuerbaren Energien erzeugt wird? Sigfús Jóhannsson, der beim isländischen Netzbetreiber Landsnet die Erzeugung aller Kraftwerke überwacht, muss einen Moment nachdenken: “Wenn Sie es genau wissen wollen - eine Gasturbine haben wir in Island, als Notfallsystem für eine Aluminiumproduktion. Ob sie schon wirklich im Einsatz war, weiß ich im Moment nicht”. Nein, sonst habe man keine fossile Energieproduktion. Man habe ja Wasserkraft und Geothermie. In Island ist vieles anders. Das zeigt schon der Anflug auf den Flughafen von Reykjavik. In Island liegen Europas größte Gletscher, allein der Vatnajökull ist größer als alle Alpengletscher zusammen. Zum größten Teil ist das Land aber grau-schwarz, aus Lava gebaut. Vor 20 Millionen Jahren erst tauchte Island aus dem Atlantik auf. Hier wandern zwei tektonische Platten, die europäische und die amerikanische, Jahr für Jahr um 2 cm auseinander. In den Trennfugen strömt flüssiges Magma nach oben und vergrößert in immer neuen Vulkanausbrüchen die Insel. Die 290.000 Isländer leben in einem engen Streifen entlang der Küste, zwei Drittel allein im Großraum Reykjavik. Das Innere Islands ist praktisch unbewohnt. Landwirtschaft lohnt sich nicht, der größte Teil der Bevölkerung lebt direkt und indirekt vom Fischfang. Dieser geht jedoch zurück; heute stammt das größte Wachstum aus der Nutzung der erneuerbaren Energien. Im Januar 2005 fiel das Energiemonopol Der Elektrizitätsmarkt in Island war bis vor kurzem fest in der Hand des staatlichen Energieversorgers Landsvirkjun. Er allein durfte Kraftwerke bauen und Elektrizität erzeugen. Ein halbes Dutzend regionaler Versorger waren für die Belieferung der Endkunden zuständig. Seit Januar 2005 können sich jedoch Großkunden mit einem Verbrauch von über 100 GWh ihren Elektrizitätslieferanten auswählen; ab 01.01.2006 soll die Wahlfreiheit für alle Verbraucher gelten. Der Netzbetrieb wurde ab Januar 2005 von Landsvirkjun abgetrennt und der unabhängigen Landsnet übergeben. Beim Aufbau der isländischen Elektrizitätsproduktion war ganz selbstverständlich Wasserkraft die erste Wahl. Landsvirkjun baute in den letzten Jahrzehnten insgesamt 8 Wasserkraftwerke, die mit einer Gesamtleistung von 1.100 MW und einer Jahreserzeugung von 6.800 GWh ca. 85% der Stromerzeugung liefern. Die Höhenunterschiede sind – mit alpinen Maßstäben gemessen - relativ bescheiden. Búrfell, mit 300 MW das größte Wasserkraftwerk Islands, hat nur eine Fallhöhe von 115 m. Aber Wasser gibt es dank der Speicherung durch die Gletscher zu jeder Jahreszeit genug. Die regionalen Verteiler hatten von der Geographie her kaum Zugang zur Wasserkraft. Sie saßen dort, wo ihre Kunden waren: im flachen Gebiet um Reykjavik. Andererseits ist dies eine der aktivsten geothermischen Zonen Islands. Zwei Regionalverteiler, die Stadtwerke von Reykjavik (Orkuveita Reikjavikur) und die ganz im Südwesten Islands gelegenen Fernwärmewerke von Sudurnes (Hitaveita Suðurnesja) nutzen die Erdwärme schon lange, um Warmwasser für ihre Kunden zu erzeugen. Da lag es nahe, auch noch den Schritt zur Stromproduktion zu gehen. Zunächst geschah dies nur für den eigenen Bedarf, denn das konnte nicht untersagt werden, und dann so allmählich – halb inoffiziell - auch für einige Kunden. Auf diese Weise entstanden die Geothermie-Kraftwerke Nesjavellir und Svartsengi. Insbesondere Svartsengi, das mittlerweile knapp 30 Jahre lang Strom aus Erdwärme produziert, ist eine wahre Fundgrube für den Geothermie-Fachmann. In mehreren Stufen wurde dieses Kraftwerk immer wieder erweitert; dabei laufen die ersten Gegendruckturbinen von 1977 noch genauso wie die 1989 eingebauten ORC-Turbinen. Der vorläufig letzte Ausbau erfolgte 1999 mit einer 30 MW-Kondensationsturbine; eine weitere derartige Turbine soll in den nächsten Jahren folgen. Ein solcher schrittweiser Ausbau ist möglich, da Heißwasser und Heißdampf an den richtigen Stellen im Übermaß vorhanden ist. Wenn eine erhöhte Nachfrage besteht, werden einige weitere Bohrlöcher in die Tiefe getrieben, und schon ist jede benötigte Zusatzkapazität gewährleistet. Friðrik Friðriksson, der Regionalchef von Hitaveita Suðurnesja, arbeitet mit Zahlen, von denen deutsche Geothermie-Interessenten nur träumen können: “Wenn wir nicht sicher sind, auf 200° C heißen Wasserdampf zu stoßen, fangen wir gar nicht mit dem Bohren an. Bei 1500 m Bohrtiefe kommen wir auf etwa 5 MW pro Bohrloch, bei 2000 m auf etwa 10 MW. Für unsere derzeit in Bau befindliche Anlage in Reykjanes gehen wir 2.500 m tief. Bei der nächsten geplanten Anlage wollen wir dann 4.000 m tief bohren und nehmen an, dass wir dort superkritischen Dampf vorfinden, was zu 50 MW pro Bohrloch führen kann”. Stromerzeugung aus Geothermie soll sich verdoppeln Kein Wunder, dass die Erzeugungskosten für isländischen Geothermiestrom weit unter den Erzeugungskosten deutscher Versorger liegen. Nachdem die rechtlichen Beschränkungen zum Ausbau eigener Kraftwerkskapazitäten gefallen sind, planen beide Regionalversorger daher auch einen beträchtlichen Ausbau ihrer geothermischen Erzeugung (siehe Tabelle). Wenn die Kraftwerke Hellisheiði und Reykjanes nächstes Jahr in Betrieb gehen, wird sich allein dadurch die Stromerzeugung aus Geothermie in Island verdoppelt haben.
Bild: Die “blaue Lagune” entstand aus abgeleiteten Kraftwerkswasser und ist heute ein Kur- und Heilbad, an dem die Kraftwerksgesellschaft beteiligt ist.
Ein weiterer Ausbau ist geplant. Er wird aber nur in dem Maß erfolgen, in dem neue Kunden gefunden werden können. Denn auf dem kleinen isländischen Markt besteht keine wesentliche Nachfrage nach mehr Elektrizität. Die Unternehmen bemühen sich daher um zusätzliche Verbraucher. Die attraktiven Strompreise haben bereits ausländische Investoren aus Branchen wie der Aluminium- oder Ferrosiliziumproduktion nach Island gezogen. Exportorientierte Industrien mit hohem Energiebedarf verbrauchen bereits mehr als die Hälfte der im Land produzierten Elektrizität. Auch das neue Geothermie-Kraftwerk in Reykjanes wird zum Betrieb einer neuen Aluminiumschmelze benutzt. Aber die Konkurrenz im eigenen Land ist stark – in Form der Wasserkraft [Abbildung: Gullfoss – der bekannteste Wasserfall Islands; Foto: Weller]. Nächstes Jahr wird Landsvirkjun Islands größtes Wasserkraftwerk, Kárahnjúkar, im menschenleeren Osten des Landes in Betrieb nehmen. Mit einer Leistung von 690 MW wird es das isländische Energie-Erzeugungspotential um 50% vergrößern. Zeitgleich mit diesem Kraftwerk wird in seiner Nähe die größte Aluminiumfabrik Europas erbaut. In einem eigenen, neuen Tiefseehafen am Reydarfjord wird das Bauxit aus Australien, Brasilien oder Guinea angeliefert, das dann mit preiswertem Wasserkraftstrom zu Aluminium geschmolzen wird. Dieses auf den ersten Blick aufwendige Vorgehen rechnet sich durchaus, da die Transportkosten für das Bauxit vielleicht ein Prozent der gesamten Kosten zur Herstellung des Metalls ausmachen, die Energiekosten aber 20 bis 30%. Das größte Hindernis für eine Ausbreitung der Geothermie in Island ist damit eine andere erneuerbare Energie. Die Wasserkraftbefürworter machen auch keinen Hehl daraus, dass sie die Geothermie sowieso für erheblich aufwendiger und anfälliger halten als die Wasserkraft. Solange erst ein Viertel der isländischen Wasserkraftressourcen genutzt sei, sehen sie keinen Sinn im Ausbau der Geothermie. Dem setzen die Geothermie-Betreiber aber eine ganze Reihe von Argumenten gegenüber. So ist Hreinn Frimannsson von Orkuveita Reikjavikur überzeugt, dass man erst am Beginn der großtechnischen Nutzung der Geothermie stehe. Mit der bisher gesammelten Erfahrung, neuen Bohrmethoden, tieferen Bohrlöchern und verbesserten Materialien werde man in zukünftigen Geothermie-Kraftwerken nochmals erheblich preisgünstiger Strom erzeugen als heute. Die Umweltbeeinträchtigung und der Widerstand der Öffentlichkeit sei weitaus geringer als bei Wasserkraftwerken, und das zu erschliessende Potential sei mit rund 200 TWh/a fast zehnmal größer als bei der Wasserkraft. Bild: Das geothermische Kraftwerk Krafla erzeugt nur Strom
Die weitere Entwicklung wird aufzeigen, welche dieser beiden Technologien sich im liberalisierten Markt besser positionieren kann. Klar dabei ist aber, dass eine weitere erneuerbare Technologie unter diesen Umständen kaum ein Chance hat – die Windenergie. Bisher dreht sich kein einziger Rotor in Island. Das liegt nicht an den Windverhältnissen - Hitaveita Suðurnesja hat mehrfach Standorte mit Jahreswindgeschwindigkeiten von 8,5 m/s in 50 m Höhe ermittelt, bei denen eine Volllaststundenzahl von 3.500 realisiert werden kann. Aber kein Investor hat Interesse daran, in einem Land, das seine Energieerzeugung schon zu 100% auf erneuerbare Energien gründet, vergleichsweise teuere und damit nicht absetzbare Windenergie zu erzeugen. Eine Alternative zur Verlagerung stromintensiver Industrien nach Island ist sicherlich der Export von Energie. Die Variante eines Stromkabels nach Schottland oder Norwegen wurde bereits mehrfach geprüft, aber immer wieder aus Kostengründen verworfen. Genauso intensiv wird die elektrolytische Erzeugung von Wasserstoff diskutiert, der dann per Tanker in alle Teile der Welt transportiert werden kann. Auch hier erscheint möglichen Investoren das Risiko aber noch zu hoch; immerhin zeigt eine Wasserstofftankstelle in Reykjavik [Abbildung: “Hydrogen2”, Foto: Weller] Islands Interesse an diesem Thema. Auch das Thema Arbeitsplätze spielt hier eine wichtige Rolle: Island möchte seine Jugend im Land halten. Das geht besser, wenn über preiswerte Energie neue Industrien angezogen werden, als wenn Energie exportiert wird. Die Umweltvorteile der erneuerbaren Energien lassen sich ja auch in diesem Fall in Form “grüner Zertifikate” exportieren. Um in diesen Markt einzusteigen, haben die isländischen Energieerzeuger erst vor kurzem die Erzeugung ihrer Kraftwerke durch den Münchner TÜV SÜD zertifizieren lassen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Island wird daher weiter gehen. Schade nur, wenn die Gasturbine zum Einsatz käme – dann müsste Sigfús Jóhannsson zum Jahresende feststellen, dass der Anteil von Geothermie und Wasserkraft nicht bei 100% liegt, sonder nur bei 99,99%.
Bild: Im Geothermie-Kraftwerk Svartsengi wird Strom und Fernwärme erzeugt
Technik der Geothermie in Island Die geothermischen Kraftwerke Islands liegen alle nahe dem zentralen Spaltensystem des Landes [Abbildung “location plants”; Grafik: Weller]. Entsprechend häufig gibt es dort auch kleinere Erdbeben – teilweise mehrere tausend im Jahr. [Abbildung “Kraftwerk Bjarnaflag”, Foto: Nürnberger]. Das Kraftwerk Krafla (60 MW) [Abbildung “Krafla”, Foto: Nürnberger] erzeugt lediglich Strom; es erfolgt keine Fernwärmeauskopplung. Es gibt 22 aktive Bohrlöcher, 12 Bohrlöcher wurden – vor allem durch Vulkanausbrüche – unbrauchbar. Die tiefste Bohrung ist 2.200 m. In Nesjavellir wird Fernwärmenutzung und Stromerzeugung vereinigt. Das Gas-Dampfgemisch aus den Bohrlöchern wird in separiert und erreicht in getrennten Leitungen das Kraftwerk mit einer Temperatur von 190° C und einem Druck von 12 bar. Nach der Energieabgabe in Turbinen wird in Wärmetauschern erhitztes Wasser in das Fernwärmenetz von Reykjavik eingespeist. Nur ein kleiner Teil des entnommenen Wassers wird zurück injiziert; der größte Teil wird in einen See abgeleitet. Ähnlich ist das Vorgehen in Svartsengi [Abbildung: Svartsengi; Foto: Weller]. Auch hier wird sowohl Elektrizität wie Fernwärme erzeugt. Die geologischen Bedingungen sind jedoch völlig unterschiedlich. Durch poröses Lavagestein strömt sowohl Meerwasser wie auch Grundwasser in eine aktive Zone mit einer Temperatur von 240°. Aus einigen der ca. 2000 m tiefen Bohrlöcher wird nur Dampf entnommen, aus anderen ein Gas-Dampfgemisch. In Separatoren wird in Dampf und Wasser getrennt; der Dampf wird direkt den Generatoren zur Stromerzeugung zugeleitet. Das Heißwasser enthält einen hohen Mineralienanteil und kann daher nicht direkt in die Fernwäremleitung eingespeist werden. Zum Teil wird über ORC-Turbinen weitere Elektrizität erzeugt, zum Teil wird thermische Energie für das Fernwärmenetz über Wärmetauscher ausgekoppelt. 80% des entnommenen Wasservolumens wird reinjiziert; 20% werden oberirdisch abgeleitet. Aus dieser Ableitung entstand eher zufällig eine der bekanntesten Attraktion Islands, die “Blaue Lagune” [Abbildung “blue lagoon”; Foto: Hitaveita Suðurnesja]. Das Wasser sammelte sich unmittelbar am Kraftwerk (siehe Bild) in einem See, der durch die Mineralien eine intensiv blaue Farbe erhielt. Die Lagune faßt vier Millionen Liter Wasser, das sich in 24 Stunden komplett erneuert. Immer mehr Besucher entdeckten diesen künstlichen geschaffenen dampfend-heissen Badesee für sich, und es wurden Heilwirkungen z.B. gegen die Schuppenflechte festgestellt. Darauf wurde dieser Bereich systematisch als Kur- und Freizeit-Einrichtung ausgebaut. Er wird von einer eigenen “Blue Lagoon” Gesellschaft betrieben, an der das Kraftwerksgesellschaft mit beteiligt ist. Bestehende Geothermie-Kraftwerke:
In Bau befindliche Geothermie-Kraftwerke:
Zeigt Island Deutschlands Zukunft? Island ist das einzige Land Europas in dem das Angebot an erneuerbaren Energien weit über die regionale Nachfrage hinausgeht. Wasserkraft und Geothermie sind so preisgünstig, dass eine spezielle Förderung à la EEG überhaupt nicht zur Diskussion steht. Damit ist Island ein Kristallisationspunkt für Entwicklungen, die uns im kontinentalen Europa noch bevorstehen. Zum einen zeigt sich in Island, dass in der Energiewirtschaft - wie auch überall sonst - die Erzeugungskosten die bestimmende Größe sind. Das Staatsunternehmen Landsvirkjun hat sich auf Wasserkraft konzentriert, weil diese – zumindest in der Vergangenheit – am kostengünstigsten zu erzeugen war. Der reichlich vorhandene Wind wird solange nicht ausgenutzt werden, wie er teurer als Wasserkraft und Geothermie ist. In Deutschland hat der gemeinsame Kampf gegen die Interessen der Energiewirtschaft ein gemeinsames Handeln der Verbände der erneuerbaren Energien hervorgebracht. In Island, ohne einen gemeinsamen Gegner, vertritt jeder Energieerzeuger die erneuerbare Technologie, über die er verfügt. Überträgt man diese Erfahrung auf Deutschland, so könnte gefolgert werden, dass eine Windenergie-Branche, die zu wettbewerbsfähigen Kosten Strom erzeugen kann, sich bald von den noch förderungsbedürftigen anderen erneuerbaren Energien absetzen wird. Mit der Wettbewerbsfähigkeit einer erneuerbaren Energie könnte die heutige Aktions-Gemeinschaft aller erneuerbaren Energie-Segmente auseinanderfallen. Aber auch viele andere Fragen treten vor diesem Hintergrund auf. Treibhausgase machen nicht vor Landesgrenzen halt. Wie sinnvoll ist die aufwendige Suche in Zentraleuropa nach verwendbaren geothermischen Anomalien, wenn in Island seit Menschengedenken Dampffahnen den Weg zu riesigen Energiereservoiren zeigen? Neue isländischen Geothermie-Kraftwerke fangen mit ihrer Leistung dort an, wo die deutschen Projekte schon lange aufgehört haben. Während bei uns ORC-Anlagen als neue Technologie eingeführt werden, laufen einige alte ORC-Turbinen in Island aus Nostalgie-Gründen noch weiter; eigentlich produzieren sie aber unter den dortigen Bedingungen viel zu teuer und es sind zur Zeit keine neuen ORC-Anlagen geplant. Wie sinnvoll ist eine Investition in Windkraftanlagen im deutschen Binnenland, wenn mit der gleichen Anlagenkapazität in Island die dreifache Energiemenge erzeugt werden kann? Um es noch komplizierter zu machen: was bedeutet es denn, wenn ein Ausbau der erneuerbaren Energien in Island weitere stromintensive Industrien in dieses Land zieht? Ist dies nur positiv, weil anderswo fossile Energien zum Einsatz kämen? Oder wird durch die preiswerte erneuerbare Energie aus Island nur eine zusätzliche Nachfrage nach den entsprechenden Produkten erzeugt, also keine Einsparung an Ressourcen und CO2 erzielt? Könnte dies nicht eine Verlagerung von Arbeitsplätzen – z.B. aus der deutschen Aluminium-Branche – bedeuten? Also Geothermie und Wasserkraft als Jobkiller für Deutschland? Diese Fragen sind allgemeingültig. Sie müssen generell im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der erneuerbaren Energien angegangen werden. Bisher drücken sich die deutschen Verbände vor einer solchen Diskussion, für die die isländische Situation als konkreter Einstiegspunkt dienen könnte. zurück zur Dokumentenübersicht
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